Tee – Moringa Oleifera

Schon der Name dieser bei uns erst seit kurzem bekannten Pflanze klingt wie eine Zauberformel. In Indien wurde er, dort bekannt als der Baum des Lebens, schon vor über 5000 Jahren in der traditionellen ayurvedischen Heilkunst eingesetzt. Über 300 Krankheiten soll er angeblich heilen können. Doch was steckt dahinter? Was macht den Baum so besonders? Warum ist die Moringapflanze so vielseitig und effektiv einsetzbar? Und was macht sie so gesund?

Die gesunde Power steckt in den Blättern

Die Pflanze gilt bisher als das mit Abstand nährstoffreichste Gewächs überhaupt. Zahlreiche wertvolle Nähr- und Vitalstoffe sind besonders in den Blättern oder im Blattpulver in optimal abgestimmter Form zu finden. Hervorzuheben ist hierbei die hohe Anzahl an Aminosäuren, denn 18 von 20 bekannten essentiellen Aminosäuren konnten in den Blättern nachgewiesen werden. Diese können vom menschlichen Organusmus nicht selbstständig hergestellt werden, sind jedoch wichtiger Bestandteil für den Sauerstofftransport im Körper, die Konzentrationsfähigkeit und viele wichtige Gehirnfunktionen.

Auch ein hoher Anteil an Antioxidantien sind in der Moringapflanze nachgewiesen. Sie sind unablässig für einen leistungsfähigen Organismus, denn sie schützen uns vor freien Radikalen, die häufig die Ursache von Erkrankungen sein können. Die so genannten ORAC-Werte („oxygen radical absorbance capacity“), mit Hilfe dessen festzustellen ist, zu welchem Maße freie Radikale gehemmt werden, sind bei Moringa bedeutend höher als bei anderen Pflanzen. Dies weist auf besonders gute antioxidative Eigenschaften der Pflanze.

Interessant ist auch der erst kürzlich entdeckte Bestanteil Zeatin. Erstaunlicherweise enthalten die Blätter des Moringabaumes bis zu 1000 Mal mehr Zeatin, als andere Pflanzen. Zeatin ist ist eigentlich ein Wachstumshormon, welches da es in Moringa in so hohem Maße vorkommt, für dessen schnelles Wachsen sorgt. In unserem Körper fungiert das Zeatin allerdings als Botenstoff, der dafür sorgt, dass all die wichtigen Vitalstoffe, die im Moringa enthalten sind, auch vom menschlichen Organismus aufgenommen und verwertet werden können. Ein weitererVorteil: Zeatin hemmt den Abbau vom blatteigenen Chlorophyll. Dadurch werden die in den Moringa-Blättern enthaltenen Proteine und Vitalstoffe deutlich langsamer abgebaut, was auch einen großen Vorteil für die Weiterverarbeitung der Blätter zu Blattpulver ist, denn dadurch bleiben auch in diesem Nährstoffe lange erhalten.

Moringa – Das Fazit

 

  • Moringa kann merklich Ihre Calcium-, Eisen-, Magnesium-, Vitamin-A- und Vitamin-B1-Versorgung unterstützen, liefert aber nicht ausreichend dieser Vitalstoffe, um den Tagesbedarf zu decken, kann also eine gesunde Ernährung diesbezüglich nur ergänzen.
  • Moringa kann sehr gut Ihre Vitamin-B2- und Vitamin-E-Versorgung optimieren, also auch dann, wenn hier ein Mangel vorliegen würde, ideal wäre in diesem Fall die Einnahme von 20 g Moringa pro Tag (langsam die Einnahmemenge steigern).
  • Moringa kann – je nach eingenommener Menge – auch einen kleinen Beitrag zur Proteinversorgung liefern.
  • Moringa ist reich an Antioxidantien und krebshemmenden Senfölglykosidenund ist daher auch als Heilmittel zu betrachten, das begleitend zu vielen Therapien eingenommen werden kann.

Bedenken Sie, dass sich die Nährwerte von Moringa – wie bei jeder Pflanze und jedem natürlichen Lebensmittel üblich – je nach Herkunftsort, Charge etc. unterscheiden können.

Deshalb betreiben wir Agro-ökologisch wie biologische Landwirtschaft auf kleinen Anbauflächen im Regenwald in Kamerun, die im Einklang mit der Natur wirtschaften und vergessen dabei nicht, dass sozial Nachhaltigkeit   genauso wichtig ist, wie ökologisch Nachhaltigkeit.

 

 

Wir praktizieren beim Anbau einen Fruchtwechsel um Schädlinge und Krankheiten zu vermeiden. Auch werden die Parzellen häufig mit unterschiedlichen Nutzpflanzen in Gemeinschaft bepflanzt. Ohne synthetische Pflanzenschutzmittel und ohne Pestiziden Fungizide, Herbizide, Insektizide und deshalb akzeptieren wir die Existenzrecht von sog. “Unkräutern”, die dann in harter Handarbeit befreit werden. Denn die landwirtschaftliche Produktion findet in kleinbäuerlicher Subsistenzlandwirtschaft statt. Ohne technische Ausstattung wie Traktoren oder ähnlichem sondern unter Einsatz von viel menschlicher Arbeit werden die Felder bestellt und geerntet umso die Reinheit und Natürlichkeit zu garantieren.

     

 

 

Deshalb eigenen sich unsere reinen Moringablätter geschmacklich und aufgrund ihrer Konsistenz hervorragend als Tee. 

Für eine Tasse Moringa Tee wird ein bis zwei  Teelöffel Blätter mit siedendem, nicht mehr kochendem, Wasser übergossen. Um das Aroma vollständig zu entfalten, muss der Tee anschließend zwischen fünf und zehn Minuten ziehen.

Für wen ist Moringa Oleifera besonders geeignet?

Das  Internet gibt die Antwort  und es lohnt sich für jeden von uns, sich damit zu beschäftigen.